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Wir helfen Ihnen bei der
Medikamentengabe.

Wir bieten Hilfe
bei der Grundpflege

Und unterstützen Sie
bei den kleinen Dingen, die kraft kosten!

Und wenn es nur
der Einkauf ist!

Leistungen

Wer übernimmt die Kosten?

Krankenkasse – SGB V (Medizinischer Teil)
Pflegekasse – SGB XI (Pflegerischer Teil)
Sozialamt – SGB XII (Pflegerischer Teil)

Die Kostenübernahme erfolgt nur nach erfolgreicher Genehmigung der Leistungen des jeweiligen und für Sie zuständigen Kostenträger.

Wenn Sie Sozialhilfeempfänger sind, zu wenig Rente haben oder die Vorversicherungszeit bei der Pflegekasse fehlt, übernimmt die Kosten für die Pflege das für Sie zuständige Sozialamt, nach dem Sozialgesetzbuch – Zwöfltes Buch (SGBXII).

Pflegegeld

Pflegebedürftige, die ihren Hilfebedarf selbst geeignet sicherstellen möchten – etwa durch Angehörige, Nachbarn oder sonstige ehrenamtliche Helfer –, können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein monatliches Pflegegeld erhalten. Die Beträge richten sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit:

Grad der Pflegebedürftigkeit

Pflegesachleistung

Pflegegeld

Entlastungsbetrag

Pflegegrad 1

kein AnspruchKein Anspruch125 EUR

Pflegegrad 2

689 EUR316 EUR125 EUR

Pflegegrad 3

1298 EUR545 EUR125 EUR

Pflegegrad 4

1612 EUR728 EUR125 EUR

Pflegegrad 5

1995 EUR901 EUR125 EUR

Der Gesetzgeber hat für Pflegebedürftige im Pflegegrad 1 keinen Anspruch auf Pflegesachleistung vorgesehen. Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber vor, dass zwischen Pflegebedürftigem und dem ambulanten Pflegedienst ein individueller Pflegevertrag abzuschließen ist.

Falls Sie eine Grundsicherung über das Sozialamt erhalten jedoch keinen Pflegegrad haben stehen ihnen trotz allem Pflegeleistungen zu.



Kombileistungen

Pflegesachleistungen und Pflegegeld können sie kombinieren. Dies bleibt ganz alleine Ihnen überlassen.Die Kombination bietet Ihnen die Möglichkeit einen Teil der der Pflege durch Angehörige ,Freunde oder Bekannte so weit es geht  durchführen zu lassen.Der anderen Teil der Pflege wird dann über den Pflegedienst abgerechnet,die Restleistung zahlt Ihnen dann Ihre Krankenkasse anteilig aus.

 

Qualitätsprüfung

Am 20.03.2017 besuchten uns die Mitarbeiter des medizinischen Dienstes der Krankenkassen und führten Ihre Überprüfung  durch.

Nach längerer Auswertung und Prüfung durch den MDK kam dieser zu dem Entschluß uns mit der Note 1,6 zu bewerten.

Den Transparenzbericht können sie jederzeit auf Pflegelotse.de abrufen.

Wir sagen Danke an alle Beteiligten.

Behandlungspflege

  • Vitalzeichenkontrolle

  • Blutzuckerkontrollen

  • Medikamentengabe

  • Wundversorgung

  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen

  • PEG-Versorgung

  • Katheterversorgung

  • Injektionen

  • und vieles mehr

Grundpflege

  • An- und Auskleiden

  • Zubereitung von Mahlzeiten

  • Hilfestellung beim Essen

  • Mobilisierung und Prophylaxen

  • Lagern und Betten

  • Fachgerechte Verabreichung von Sondenkost

Hauswirtschaftliche Versorgung

Zur hauswirtschaftlichen Versorgung gehört unter anderem das Einkaufen, das Zubereiten von warmen und kalten Speisen, das Reinigen der Wohnung, Spülen, wechseln und waschen der Kleidung sowie das Beheizen der Wohnung.

Beratung und Antragsstellung

  • Prüfung der Notwendigkeiten wenn keine ärztliche Verordnung vorliegt

  • Einholung einer ärztlichen Verordnung nach Rücksprache mit allen Beteiligten unter Einhaltung der Datenschutzverordnung

  • Klärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse

  • Klärung bei eventuell privat entstehenden Kosten mit dem Patienten oder dessen Angehörigen

  • Beginn der Pflege nach Absprache des persönlichen Bedarfs

Vermittlung

Wir sind Ihnen behilflich bei der Suche nach Fachärzten, Apotheken, Sanitätshäusern, Fußpflege oder dem Friseur.

Sprechen Sie uns an.

Zum Kontakt

Verhinderungspflege

Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI ist eine Leistung der Pflegeversicherung und ist wie folgt definiert: 

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr.

Die Verhinderungspflege (häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson, § 39 SGB XI) wird für maximal 42 Tage – also sechs Wochen – im Jahr mit bis zu 1.612 Euro von der Pflegeversicherung finanziert.

  • die Pflegeperson wird von Angehörigen oder Freunden und Bekannten gepflegt.

  • Auch Personen die von einem Pflegedienst versorgt werden haben Anspruch auf Verhinderungspflege wenn nebenbei noch pflegerische Leistungen von o.g. Personengruppen erbracht werden.

  • es besteht mindesten ein Pflegegrad 2

  • die bedürftige Person wurde mindestens 6 Monate in häuslicher Umgebung gepflegt

Betreuung

Pflegebedürftige die zu Hause gepflegt werden können Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen. 

Ab 1. Januar 2017 erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1 bis 5), die ambulant gepflegt werden, einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Dieser ersetzt die bisherigen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI. 

Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung, sondern zweckgebunden.

Sprechen sie uns an.

Beratungseinsätze nach § 37,3 SGB XI

Wenn Angehörige ohne professionelle Hilfen eines Pflegedienstes Ihre Angehörigen selber pflegen und die Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld bezieht sind sie dazu verpflichtet in regelmäßigen Abständen eine Überprüfung durch einen Pflegedienst abzurufen.Dies ist eine kostenfreie Prüfung welche der Pflegedienst direkt mit der Krankenkasse abrechnet. Bei Pflegestufe I und II muss der Beratungseinsatz mindestens ein Mal halbjährlich, bei Pflegestufe III mindestens ein Mal vierteljährlich erbracht werden. Diese regelmäßigen Besuchstermine müssen gegenüber der Pflegekasse nachgewiesen werden. Ein Bericht über eventuelle Veränderungen der Pflegesituation wird vom Pflegedienst an die Pflegekasse weitergeleitet.

Setzen sie sich bei Bedarf gerne mit uns in Verbindung.